Welche Rollen oder Füße erleichtern den Zugriff auf den Stauraum unter der Liegefläche?

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Welche Rollen oder Füße erleichtern den Zugriff auf den Stauraum unter der Liegefläche?

Ein Bett wirkt erst dann wirklich komfortabel, wenn der Raum darunter nicht zur undankbaren Staubfalle wird, sondern sich mühelos erschließen lässt. Die entscheidende Frage ist, wie Sie die Liegefläche anheben oder verschieben, ohne dass die Mechanik zur Geduldsprobe wird. Für den klassischen Hubmechanismus empfehlen sich gasdruckgefederte Beschläge, die das gesamte Lattenrost samt Matratze sanft nach oben schwenken. Achten Sie dabei auf eine ausreichende Dämpfung, damit das Deckelgefühl nicht abrupt endet. Alternativ funktionieren Rollen an den Bettbeinen hervorragend, wenn Sie den stauraum unter liegefläche seitlich herausziehen möchten. Entscheiden Sie sich für lenkbare Doppelrollen mit Feststellbremse, die sowohl auf Teppich als auch auf Parkett leichtgängig sind. Wichtig ist, dass die Rollen das Gesamtgewicht von Rahmen, Lattenrost und zwei Personen dauerhaft tragen – prüfen Sie die Tragkraftangabe am Rollenlager. Bei Betten mit Mittelsteg bietet es sich an, nur die Fußseite mit Rollen zu bestücken und die Kopfseite fest zu lassen, um ein ungewolltes Wegrollen beim Aufstehen zu verhindern.

Wer nicht ständig das ganze Bett bewegen möchte, für den sind separate Ausziehmodule unter dem Bett die elegantere Lösung. Hierbei kommt es auf die Füße an, die das Modul tragen: Kugelgelagerte Möbelgleiter aus Kunststoff mit Filzunterseite gleiten nahezu geräuschlos über den Boden und schützen empfindliche Oberflächen. Wenn Sie jedoch schwere Kisten oder Weinkisten einlagern, sind Rollen mit einem Durchmesser von mindestens fünf Zentimetern die bessere Wahl, da sie Unebenheiten im Boden besser ausgleichen. Ein häufiger Fehler ist die Montage von starren Rollen an der Längsseite – dadurch lässt sich das Modul nur schwer lenken. Verwenden Sie stattdessen zwei feste Rollen hinten und zwei schwenkbare vorne, ähnlich einem Einkaufswagenprinzip. Denken Sie auch an die Griffleiste: Eine eingelassene Mulde oder ein flacher Bügel an der Stirnseite erleichtert das Herausziehen enorm, ohne dass Sie sich bücken müssen. Für einen schnellen Zugriff auf den stauraum unter liegefläche genügen manchmal schon einfache, hohe Kunststoffgleiter, die  schlafsofa für kleine räume  die vorhandenen Bettfüße schieben – so wird das Bett um wenige Zentimeter angehoben, und flache Aufbewahrungsboxen finden darunter Platz.

Ein Spezialfall sind Betten mit elektrisch verstellbarem Lattenrost, denn hier dürfen Sie die Mechanik nicht durch zusätzliche Rollen blockieren. In diesem Fall sind fest verschraubte, höhenverstellbare Füße mit großer Standfläche ideal, da sie das Gewicht gleichmäßig verteilen und ein Kippen beim Verstellen verhindern. Für den seitlichen Zugriff empfehlen sich dann Schubladen, die auf Vollauszugsführungen mit sanftem Schließmechanismus laufen. Diese Schienen benötigen keine Rollen am Schubladenboden, sondern laufen in seitlichen Profilen – das schont den Boden und erhöht die Laufruhe. Wenn Sie die gesamte Bettseite öffnen möchten, sind Klappmechanismen mit zwei Gelenkarmen hilfreich, die den Rahmen anheben und in einer Arretierposition halten. Achten Sie darauf, dass die Gasdruckfedern nicht zu stark sind, sonst schießt das Bett nach oben. Eine sinnvolle Ergänzung ist ein Handgriff aus Textil oder Leder, der am vorderen Rahmen befestigt wird – er erspart das Umgreifen unter der Matratze. Letztlich gilt: Je leichter die Bewegung von der Hocke in den Stand fällt, desto häufiger werden Sie den stauraum unter liegefläche nutzen. Probieren Sie vor dem Kauf verschiedene Rollen- und Gleitertypen an einem Modellbett aus, denn der Bodenbelag in Ihrem Schlafzimmer entscheidet maßgeblich über die Leichtgängigkeit.